
Historie
Die Silbermanufaktur Robbe & Berking wird 1874 gegründet und ist bis heute – inzwischen in 6. Generation - ein reines Familienunternehmen.
Manu Factum - mit der Hand gemacht – ist alles, was den Namen des Hauses trägt. Verantwortlich für die weltweit unerreichte Qualität sind die Silberschmiedemeister in der Silbermanufaktur und die Bootsbaumeister in der Yachtmanufaktur Robbe & Berking.
Nicht die begrenzten Möglichkeiten einer rationellen Großserienfertigung, sondern allein die Hände der Meister bestimmen Form und Qualität einer jeden Arbeit. So entstehen Bestecke und Tafelgeräte von zeitloser Eleganz und Schönheit, die niemals nur vorübergehenden Moden oder Trends folgen, sondern für Generationen geschaffen werden. Als Marktführer bei silbernen Bestecken ist Robbe & Berking Lieferant der weltweit besten Häuser.
1874 - 1900: DIE ANFÄNGE
Die Vision des Gründers:
"Andere mögen billiger, aber niemand darf besser sein als wir."
Nikolaus Christoph Robbe, 1874
1874
Nach einigen Jahren als wandernder Geselle eröffnet der Silberschmied Nicolaus Christoph Robbe (*1843- †1916) eine eigene Werkstatt in Flensburg und legt damit den Grundstein des Unternehmens.1884
Mit Einführung des Stempelgesetzes von 1884 werden silberne Bestecke und Tafelgeräte mit einem Feingehalt von 800 oder mehr Tausendteilen mit der Krone des Kaiserreiches, der Mondsichel als Zeichen für Silber, der Angabe des Feingehaltes in Tausendstel sowie der Angabe des Meisters oder der Firma punziert.


1897
Nicolaus Christoph Robbe stellt den jungen Silberschmiedemeister Robert Berking ein. Er verliebt sich in Henriette Robbe, die Tochter seines Chefs, heiratet sie und beteiligt sich zu 50 Prozent an der Firma. Bis zu seinem frühen Unfalltod 1908 entwickelt sich die kleine Werkstatt zu einem aufstrebenden Unternehmen mit zwölf Mitarbeitenden. Der junge und hochbegabte Robert Berking baut in den 12 Jahren seines Wirkens die Werkstatt aus, entwickelt ein eigenes Bestecksortiment und errichtete das erste eigene Firmengebäude.
1900 - 2000: 100 EREIGNISREICHE JAHRE

1925
Der junge Theodor Berking (*1899 - †1964) steigt ins Unternehmen ein. In den 40 Jahren seiner Tätigkeit wandelte sich die immer noch kleine Werkstatt zu einer im Norden Deutschlands hochangesehenen Silbermanufaktur mit 100 Mitarbeitenden.
1957
Robert Berking (*1931 - †2022) tritt ins Unternehmen ein. In den vier Jahrzehnten seines Wirkens wandelte sich das Haus von einem nur auf Norddeutschland beschränkten Regional – Anbieter zu Europas größtem Hersteller silberner Bestecke. Viele der von ihm entworfenen Besteck-Kollektionen entwickeln sich in den kommenden Jahrzehnten zu wahren Klassikern und tragen maßgeblich dazu bei, dass Absatzgebiet, Ansehen und auch Umsatz unter seiner Leitung erheblich wachsen.


1958
Robbe & Berking präsentiert seine Arbeiten zum ersten Mal auf einer Messe. Im Ranking der erfolgreichsten Deutschen Luxusmarken nimmt Robbe & Berking seit vielen Jahren einen der vordersten Plätze ein.
1969
Als erster Besteckhersteller entwickelt Robbe & Berking in seinem Labor eine Versilberungsqualität, die die bis dahin weit verbreitete 90g Versilberung qualitativ um ein Vielfaches übertrifft: Die 150g Massivversilberung. Sie hat im Vergleich zur herkömmlichen 90g Versilberung eine um zwei Drittel stärkere Silberauflage, eine entsprechend längere Lebensdauer und ist natürlich spülmaschinengeeignet.


1983
Mit dem Besteckentwurf Alta beginnt die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Wilfried Moll, einem der größten Silberschmiede seiner Zeit. Aus ihr gehen später etliche andere Besteck- und Tafelgerätentwürfe hervor, die heute aus dem weltweiten Besteckmarkt nicht mehr wegzudenken sind.


1985
Oliver Berking (*1962) beginnt in 5. Familiengeneration seine Tätigkeit in der Silbermanufaktur, deren Leitung er später vollständig übernimmt. In den folgenden Jahren entwickelt sich die Flensburger Manufaktur vom Europäischen zum Weltmarktführer bei silbernen Bestecken.


1985
Mit einem neuen Erscheinungsbild macht die Manufaktur ihren hohen Anspruch sichtbar. Das königliche Rot wird zur charakteristischen Hausfarbe, und statt R&B werden die Namen Robbe & Berking im Schriftzug ausgeschrieben und machen das persönliche Engagement der Inhaber sichtbar. Jedes silberne Besteckteil und Tafelgerät wird nun in einem samtweichen Stoffetui geliefert. Eine Warenpräsentation, wie es sie in dieser anspruchsvollen Form für Silber bisher nicht gab.


1989
Im 114. Jahr seines Bestehens eröffnet die Silbermanufaktur einen ersten Flagship Store auf dem feinen Jungfernstieg in Hamburg. Er entwickelt sich schnell zu einer festen Einkaufsadresse für viele Hamburger Familien. Etliche weitere eigene Geschäfte werden in den folgenden Jahren in großen Städten folgen.

1990
Robbe & Berking wird von den Fachhändlern für den schön gedeckten Tisch zum 1. Partner des Jahres gewählt. In den folgenden Jahrzehnten bis heute vergeht kaum ein Jahr, in dem die Manufaktur mit diesem ehrenhaften Titel nicht erneut ausgezeichnet wird.


1991
Keine vorübergehenden Moden und Trends, sondern ausschließlich zeitlose Eleganz und Schönheit zeichnen die Arbeiten der Manufaktur seit jeher aus. Hinzu kommt die unübertroffene handwerkliche Qualität. Beides ermöglicht es Robbe & Berking 1991 als einem der ersten Hersteller seinen Kundinnen und Kunden für alle silbernen und versilberten Besteckmodelle eine schriftliche Nachkaufgarantie zu gewähren. Insbesondere als Lieferant der Top Gastronomie verschafft sich die Manufaktur damit einen großen Vorsprung.
1992
Immer mehr Silberfreunde aus aller Welt wollen einen Blick hinter die Kulissen der Flensburger Manufaktur werfen. Gleichzeitig wachsender Platzbedarfs führt zum Neu- und Ausbau des Verwaltungsgebäudes und seiner Präsentationsräume.



1992
Bisher bekannt für edelste Bestecke eröffnet Robbe & Berking 1992 eine große eigene Corpus – Werkstatt, deren Arbeiten die Freunde des Hauses bis heute begeistern.

1998
Statt des weit verbreiteten 800/000 Silbers und der 90g Versilberung gibt es Bestecke von Robbe & Berking ausschließlich in 925/000 Sterling Silber oder der 150g Massivversilberung und damit in der jeweils hochwertigsten Ausführung.

2000 - HEUTE: DIE MODERNE

2001
Als einer der ersten der Branche und nur sieben Jahre nach dem weltweit ersten dokumentierten Verkauf über einen Onlineshop überhaupt eröffnet Robbe & Berking in Kooperation mit seinen Fachhandelspartnern seinen eigenen Online Flagshipstore.


2002
Für die luxuriösesten Limousinen des Konzerns ruft Mercedes die Marke Maybach ins Leben zurück und verleiht ihnen seither mit Silber von Robbe & Berking einen besonderen Glanz.

2008
Zum ersten Mal erscheint bei Robbe & Berking der hauseigene Restaurantführer DIE BESTEN. Er stellt nicht nur ganz außergewöhnliche Adressen und die Menschen, die hinter ihnen stehen, sondern auch die Silbermanufaktur als Lieferanten der weltweit besten Häuser vor. Inzwischen enthält er über 300 Adressen mit mehr als 170 Michelin-Sternen. Sterne, die nicht vom Himmel fallen, sondern das Ergebnis von handwerklicher Perfektion und absoluten Spitzenleistungen, von Kreativität und Gespür und von ganz viel Leidenschaft sind. Das verbindet die Manufaktur mit jedem von ihnen.


2008
Seit 1995 richtet Robbe & Berking jährlich eine der größten maritimen Klassikerveranstaltungen aus: Den Robbe & Berking Sterling Cup. Aus ihm geht 2008 die Yachtwerft Robbe & Berking Classics hervor. Sie bildet zusammen mit dem Robbe & Berking Museum, der größten Yachtsportbibliothek der Welt und dem Yachtmakler Baum & König heute die maritime Welt von Robbe & Berking.
2009
Die Jahrhunderte alte Edelmetallerfahrung machen sich Kunden des Hauses zunehmend auch beim Kauf und Verkauf von Edelmetallen als reine Wertanlage zu Nutze. Mit dem Verkauf, aber auch Ankauf von Barren und Münzen aus Gold und Silber betritt die Manufaktur in ihren elf eigenen Geschäften und ihrem Onlineshop ein neues Geschäftsfeld.



2013
Gemeinsam mit BMW entwickelt die Silbermanufaktur ein Fahrzeug, das es in sich hat. Alles, was innen und außen am Fahrzeug glänzt, ist aus Silber und macht es zum wertvollsten 7er Neufahrzeug aller Zeiten.

2013
Cate Blanchett in der Haupt- und Riva von Robbe & Berking in der Nebenrolle für die New York Times.


2020
Raus aus der Schublade – rauf auf den Tisch und damit dorthin, wo das Leben spielt. Mit ihrer Box interpretiert Robbe & Berking Silberpräsentation und -aufbewahrung neu.
2021
Der von den Bootsbaukolleginnen und -kollegen der Robbe & Berking Werft entwickelte und in Handarbeit gefertigte Barwagen erblickt das Licht der Welt und dient fortan als wunderbare Bühne für alle Robbe & Berking Bar-Kollektionen und vieles mehr.


2023
Im Spielfilm Inside kämpft ein Kunstdieb ums Überleben. Nicht nur Hauptdarsteller Willem Dafoe überzeugt auf ganzer Linie – auch unser silbernes Schachspiel spielt eine wichtige Rolle.


2023
Lilli Berking (*1994) tritt als sechste Generation in das Familienunternehmen ein und führt es gemeinsam mit ihrem Vater als geschäftsführende Gesellschafterin.
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2024
Im 150. Jubiläumsjahr der Silbermanufaktur wird eine einzigartige Design-Idee zur Realität: Zum Geburtstag kreiert der langjährige Partner Mercedes-Maybach ein exklusives S-Klasse-Modell in Sonderfarben. Das Design erinnert an die legendäre 12mR-Yacht SPHINX aus der Robbe & Berking Classics Werft.
2024
In enger Zusammenarbeit mit der Audiosystem-Manufaktur Burmester und der Yachtwerft Robbe & Berking Classics entsteht eine limitierte Sonderedition eines High-End-Audiosystems.


2024
Erstmals zeigt Robbe & Berking im Berliner Flagshipstore sein neues stationäres Erscheinungsbild.
2025
Um der steigenden Nachfrage nach einem Blick hinter die Kulissen gerecht zu werden, öffnet Robbe & Berking seine Türen und bietet ab sofort Führungen durch die Manufaktur an.


2025
Gemeinsam mit dem Traditionsunternehmen RIMOWA entwickelt Robbe & Berking einen limitierten Barkoffer, der Handwerkskunst, Funktionalität und Form vereint.





